Unter dem Motto „Elstra zieht alle Register … „ hatte der Kirchenvorstand gemeinsam mit Prof. Matthias Eisenberg am Reformationstag 2010 die Spendenaktion zum Erhalt und der Rekonstruktion der barocken Strohbachorgel in der St. Michaeliskirche zu Elstra ins Leben gerufen. Diesem ehrgeizigen Vorhaben steht ein Sanierungsaufwand im Volumen von ca. 260.000,00 Euro gegenüber.
Zum Abschluss der Spendenaktionen des Jahres 2011 fand am 11.12.2011 mit großem Anklang die Aufführung des Weihnachtsoratoriums, unter Leitung von Prof. Matthias Eisenberg, statt. Diesem ist es auch zu verdanken, dass in der Vergangenheit zahlreiche namhafte Künstler den Weg für Benifizveranstaltungen in der Elstraer Kirche auf sich genommen haben. Zum Jahresende ist das Spendenkonto auf einen Betrag von ca. 55.000,00 Euro angewachsen.
Wir danken allen, die unser Vorhaben unterstützen und hoffen, auch weiterhin auf begeisterte Sponsoren, Förderer und Mitstreiter!
Neben der bisherigen positiven Bilanz ist es auch künftig wichtig, die Organisation und Vorbereitung von Spendenaktionen auf breitere Füße zu stellen. Der Kirchenvorstand hatte daher im Oktober 2011 die Bildung eines Förderkreises „Elstraer Orgelfreunde“ befürwortet. Diesem Anliegen nahmen sich die Kirchvorstandsmitglieder Sabine Göpfert und Annett Druschke an.
In der Vorbereitungsphase wurden Anregungen und Erfahrungen beim Förderkreis der Kirchgemeinde Arnsdorf gesammelt. Dieser hatte es sich zur Aufgabe gestellt, Spendengelder für die Rekonstruktion der Bilderdecke in der Kirche Arnsdorf zu sammeln. Ein äußerst lebhafter Erfahrungsbericht des Vorsitzenden, Herrn Findeis, machte Mut, interessierte, kreative und kulturbegeisterte Mitstreiter für eine Mitarbeit im Ehrenamt zu gewinnen.
Am 09.01.2012 war es dann soweit. Auf Einladung trafen sich die künftigen „Elstraer Orgelfreunde“, Frau Holde Liebau, Frau Petra Schulze, Frau Ilka Zessin, Herr Ulrich Scheibe, Herr Andreas Neubarth und Herr Dirk Haase, zu einem ersten Findungstreffen im Elstraer Pfarrhaus. Dieser erste Erfahrungsaustausch verlief äußerst positiv. Es gilt, neue Ideen und Handlungsfelder unter einer größeren Beteiligung umzusetzen. Hierüber werden wir künftig im Kirchenboten berichten.

